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Comenius LogoComenius 2009-2011

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Der Mathematik-Leistungskurs unserer Schule nahm in Jahren 2009-2011 am ComeniusProjekt „mathematics in our city” teil. Die Partnerschule war das 2. Gymnasio Patras aus Griechenland. Die Durchführung dieses Projektes vollzog sich auf drei Ebenen: einer fachlichen, einer sprachlichen und einer interkulturellen.

Auf der fachlichen Ebene wurden Alltagssituationen/-aspekte aus der jeweiligen Heimatstadt oder Region, die einen mathematischen Hintergrund haben, analysiert und gemeinsam in binationalen Gruppen präsentiert.

Die sprachliche Ebene umfasste die Verwendung von Englisch als Arbeitssprache sowie auf griechischer Seite die Intensivierung des Deutschunterrichts bzw. auf deutscher Seite das Erlernen von Grundkenntnissen der griechischen Sprache.

Auf der interkulturellen Ebene stand das Kennenlernen der Kultur des Partnerlandes im Mittelpunkt. Dazu wurden neben der fachlichen Projektarbeit während der Austauschtermine zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen und Exkursionen veranstaltet

In der ersten Phase (1. Jahr) standen die inhaltlichen Arbeiten inklusive zweier Austäusche in Patras vom 12.-22.03.2010 und in Bremen vom 09.-19.04.2010 im Vordergrund.

Es ging dabei zunächst um die generelle Planung des Projekts (insbesondere der Austauschtermine), die Themenfindung der einzelnen Schülergruppen sowie die Kontaktaufnahme der Schülerinnen und Schüler untereinander.

Zur ersten Kontaktaufnahme verfassten alle Schülerinnen und Schüler einen kurzen Steckbrief über sich und ließen diese der Klasse der Partnerschule zukommen. Dadurch entstanden erste Kontakte via Email.

Zur Themenfindung wurden in beiden Partnerschulen Kleingruppen gebildet (in der Regel 2-4 Schülerinnen und Schüler). Jede Gruppe suchte sich ein Thema, bei dem es um die Betrachtung eines Alltagsaspektes mit mathematischem und regionalem Hintergrund gehen sollte. Es entstanden dabei zum Beispiel Arbeiten zur Raumfahrt in Bremen oder zur Energienutzung in Bremen. Die Themen wurden anschließend von den Gruppen eigenständig bearbeitet.

Beim ersten Austausch in Patras wurden dann die Kleingruppen mit griechischen und deutschen Schülerinnen und Schülern gemischt besetzt. In diesen neu besetzten Gruppen wurden dann jeweils die eigenen Themen vorgestellt und erörtert. Darüber hinaus wurden im Technologiepark Patras weitere kleinere Projekte bzw. Experimente zu mathematischen und physikalischen Fragestellung bearbeitet. Die Ergebnisse dieser Projekte wurden anschließend der Schulöffentlichkeit präsentiert.

Beim zweiten Austausch in Bremen wurden in „gemischten“ Gruppen die Projekte noch einmal gemeinsam überarbeitet und übersetzt. So entstanden dreisprachige Plakate, auf denen die bearbeiteten Themen vorgestellt werden. Auf dem Abschlussabend des zweiten Austausches wurden die Ergebnisse mündlich und mithilfe der erstellten Plakate der Schulöffentlichkeit vorgestellt.

In Vorbereitung des ersten Austausches entstand ein dreisprachiges Wörterbuch (englisch, griechisch, deutsch) mit Vokabeln aus dem Alltag und speziellen mathematischen Begriffen. Die Grundlagen der Sprache des Partnerlandes wurde dabei im Unterricht bzw. in Extrastunden erlernt und während der Austauschphasen praktisch angewendet.

Während beider Austauschtermine gab es neben der eigentlichen Projektarbeit, zahlreiche gemeinsame Exkursionen in den jeweiligen Regionen und kulturelle Aktivitäten (zum Beispiel das Erlernen von griechischen Tänzen).

In der zweiten Phase des Projekts (2. Jahr) war der Schwerpunkt die Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse und Produkte. Die während des zweiten Austausches entstandenen mehrsprachigen Präsentationen wurden noch einmal überarbeitet und als Handbuch zusammengestellt.

Ein weiteres Treffen der Lehrer fand im Frühjahr 2011 in Patras statt, auf dem die vorliegenden Produkte begutachtet wurden.

Die gemeinsame Arbeit in diesem europäischen Projekt lieferte für alle Beteiligten auf allen Ebenen wertvolle Erfahrungen, von denen alle auch zukünftig profitieren werden.

Mein besonderer Dank für das Gelingen dieses Projektes gilt den beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie Frau Balster, Herrn Farke und Herrn Xanthopoulos für ihre engagierte Arbeit.

 

Dr. Axel Herzig, September 2011

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